Draußen wohnen beim Architekten Luc Binst
Humbeek, Belgien
Zu Hause

In seinem eigenen Haus in Humbeek, Belgien, lotet Architekt Luc Binst von Binst Architects die Offenheit des Loftwohnens in einem freistehenden Haus aus. Das Projekt, bekannt als Loft house, verbindet das Innere über große Glasflächen und ungestörte Sichtachsen mit den Terrassen und dem Pool. Extremis Kosmos, Sticks und Picnik bringen jeweils eine andere Funktion in dieses Umfeld, vom Loungen am Pool über das Essen bis zu einem Stück Privatsphäre.
Loftwohnen, nach draußen geholt
Ein offener Grundriss und starke Sichtbeziehungen prägen das Haus. Durch die Verglasung bleiben Innen und Außen im Gespräch: Möbel, Spiegelungen und kräftige Farbbänder werden Teil desselben Bildes.
Rund um den Pool kontrastiert heller Belag mit der dunklen Fassade, während Bäume und Hecken den Garten fassen. Die Möbel bringen einen weicheren Rhythmus in diese präzise Architektur. Eine geschwungene Sitzgelegenheit am Wasser lädt zum Bleiben ein, kleinere Tischgruppen schaffen intimere Plätze entlang des Hauses.

Eine Pause am Pool mit Kosmos
Am Ende des Pools platziert, bildet Kosmos einen runden Gegenpol zu den geraden Linien von Wasser und Fassade. Die weiße Schale und die dunklen Kissen greifen die Kontraste der Architektur auf und geben der Terrasse einen klaren Mittelpunkt.
Mit den Sitzplätzen rund um einen zentralen Tisch schafft Kosmos Raum für Drinks, Gespräche oder einen Nachmittag ohne Eile. Der passende Kosmos Sonnenschutz spannt sich über den Sitzbereich, sodass die Tischmitte frei von einem Schirmmast bleibt.
Die Vielseitigkeit der Kollektion fügt dem Leben im Freien eine weitere Dimension hinzu: Ein Kosmos mit verstellbarem Tisch wird zum großzügigen Daybed, sobald der Tisch abgesenkt und ein Kissen aufgelegt wird. Vom Platz am Pool zum Grund, dort zu bleiben.


Klare architektonische Linien. Ein weicherer Ort zum Landen.

Privatsphäre, ohne den Blick zu verstellen
In einem Haus mit viel Glas verlangt das Teilen von Raum eine leichte Hand. Hinter der Scheibe sichtbar, setzt der weiße Sticks Raumteiler ein feines vertikales Muster gegen die breiten horizontalen Linien des Gebäudes.
Seine einzelnen Stäbe filtern den Blick, statt eine massive Wand zu bilden. So entsteht ein Gefühl von Trennung, während der offene Charakter des Interieurs erhalten bleibt. Von der Poolterrasse aus wird Sticks ebenso Teil der architektonischen Komposition wie praktisches Element im Haus.


Ein kompakter Platz mit Picnik
Auf der leuchtend roten Terrasse führt Picnik Tisch und Sitzplätze in einer skulpturalen Form zusammen. Für zwei Personen entworfen, schafft er einen kompakten Platz für einen Kaffee, eine schnelle Mahlzeit oder ein Gespräch im Freien.
Seine kantige Silhouette findet neben der Geometrie des Hauses ganz selbstverständlich ihren Platz. Wo Kosmos eine großzügige gemeinsame Lounge bietet, setzt Picnik einen kleineren Ort mit eigenem Zweck.
Zusammen geben diese unterschiedlichen Stücke den Terrassen eine ganze Bandbreite an alltäglichen Nutzungen. Ein Ort zum Essen, einer zum Entspannen, ein Element, das Privatsphäre schafft: Jedes fügt der Architektur etwas Nützliches hinzu und macht die Außenbereiche so bewohnbar wie die Räume drinnen.



Fotos von Arne Jennard



